Erwachsenenbehandlung

Grundsätzlich ist eine kieferorthopädische Behandlung in jedem Alter möglich.

Bei der Behandlungsplanung stehen hierbei unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt:

 

– Verbesserung der Ästhetik durch Zahnfehlstellungskorrektur

– Funktionelle Aspekte durch Auswirkung von Fehlverzahnungen auf die Körperstatik

   (orthopädische Fragestellung bzw. Kiefergelenkserkrankungen)

– Kombiniert kieferorthopädische - kieferchirurgische Behandlung

– Vorbereitende Maßnahmen vor umfangreichen prothetischen Maßnahmen

   (Bisshebung, Pfeileraufrichtung vor implantologischen Maßnahmen)

– Verbesserung der Reinigungsfähigkeit und damit Prophylaxe von Karies und Parodontose

 

In der Therapie unserer erwachsenen Patienten kommen folgende Behandlungsmethoden

zum Einsatz:

festsitzende Apparaturen
Alignertherapie (Invisalign)
Lingualtechnik
Skelettale Verankerungen

 

 

Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung

 

Bei stark ausgeprägten, knöchern bedingten Fehllagen der Kiefer zueinander, führt eine konservative kieferorthopädische Behandlung alleine nicht zum Erfolg. Da der Körper die Kieferfehlstellung durch die Zahnstellung häufig kompensiert, kann auch durch den chirurgischen Eingriff alleine noch keine Verbesserung der Kaufunktion erreicht werden, da die Zähne nach der Operation nicht mehr zusammenpassen würden.

 

Deshalb ist im Erwachsenenalter bzw. nach Wachstumsabschluss eine kieferorthopädische Vorbehandlung mit festsitzender Spange zur korrekten Ausformung der Kiefer vor der chirurgischen Umstellung notwendig.

 

Ziel dieser Kombinationsbehandlung ist neben der Verbesserung der Kau-und Abbeißfunktion auch die Verbesserung der Gesichtsästhetik.

 

Kombiniert kieferorthopädische Eingriffe werden bei:

– Progenie (prominenter Unterkiefer und häufig zu kleinem Oberkiefer)

– starker Unterkieferrücklage mit großer Frontzahnstufe.

– Kreuzbiss

– sehr schmalem Oberkiefer vor Gaumennahterweiterung

– Tiefbiss mit traumatischen Einbissen in die Gaumenschleimhaut

– skelettal offenem Biss durchgeführt.

 

Die Kosten der Therapie werden in diesen Fällen von den gesetzlichen Krankenversicherungen zum Großteil übernommen.

 

Um ein optimales Behandlungsergebnis zur erzielen, besteht eine enge Kooperation zwischen den chirurgischen Klinken und der kieferorthopädischen Praxis Dr. Stephanie Pienta.

 

 
Präprothetische Kieferorthopädie:

 

Hinsichtlich einer anstehenden prothetischen Versorgung mit Kronen, Brücken oder Implantaten beim behandelnden Zahnarzt kann die Kieferorthopädie gute Vorarbeit leisten.

 

Indikationen für eine präprothetische kieferorthopädische Behandlung sind:

– Aufrichtung gekippter Zähne

– Lückenöffnung um ausreichend Platz für die Versorgung mit Implantaten oder Brücken

   zu schaffen

– Korrektur von gedrehten oder aufgewanderten Zähnen

– Beseitigung frontaler Engstände als Prophylaxemaßnahme zur Verbesserung der

   Reinigungsfähigkeit

– Verlängerung klinischer Kronen nach Trauma

– Bisshebung bei überwiegend naturgesunden Gebissen

– Optimierung der Pfeilerverteilung bei stark reduzierter Zahnzahl um festsitzenden

   Zahnersatz zu ermöglichen

– starken Lückenbildungen bei parodontitisvorbelasteten Patienten

 

 

Kieferorthopädie zur Unterstützung der Parodontitistherapie

 

Parodontitis ist ein entzündungsbedingter Rückgang des Zahnfleisches, der häufig mit einer erschwerten Reinigungsfähigkeit bestimmter Zahnoberflächen durch Engstände, Drehungen oder Kippungen mitverursacht wird.

 

Durch Verbesserung der Zahnstellung ist häufig eine dauerhafte Verbesserung der Hygienefähigkeit und damit die Prognose für die Erhaltung der eigenen Zähne deutlich verbessert.

 

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